Herzhaft - vegetarisch

Schichtzucchini

Schichtzucchini

Ja – wer hätte es gedacht, wie jedes Jahr habe ich mit einer mittelschweren Zucchinischwemme zu kämpfen. Dieses Jahr habe ich vier Pflanzen im Garten und ALLE tragen wie verrückt Früchte. Meist überlebt etwa die Hälfte der Pflanzen die Schneckeninvasion nicht. Da diese aber in diesem Jahr ausblieb bzw. erst sehr spät einsetzte war den Pflanzen das hübsch egal. Nun sind sie da, die Zucchini und sie wollen verarbeitet werden. Da ich jetzt aber nicht jeden Tag Zucchini essen möchte, konserviere ich sie. Und da der Froster für Zucchini keine wirklich Option ist, werden sie eingeweckt. Zum Beispiel als Schichtzucchini.

Die erste Ladung Schichtzucchini habe ich bereits letztes Jahr eingeweckt. Auf die Idee bin ich dank Irinas Zucchini-Woche gekommen. Falls Ihr also noch auf der Suche nach weiteren Ideen für die Verarbeitung von Zucchini seid, schaut mal hier rein! Da findet ihr neben den pikanten Zucchinischeiben noch 14! weitere Rezeptideen! Grandios, ich sags euch! Im Übrigen ist das Verhältnis von Essig zu Wasser und Zucker in Irinas Rezept einfach hervorragend, sodass ich an diesem gar nichts verändert habe. Es passt genau so, wie es ist! Ich habe schon verschiedene Varianten ausprobiert, aber so ist das Verhältnis einfach wunderbar und die Zucchini sind weder zu sauer noch zu süß.

Ich hatte die eingeweckten Zucchini im Keller schon völlig vergessen (ich Nuss, gerade im Winter hat man doch immer wieder mal Lust auf Zucchini). Als ich Anfang des Jahres mal dort rumwuselte fiel mir zufällig ein Glas in die Hand und ich hab es dann zügig aufgemacht und war begeistert. Damit war klar, dass auch dieses Jahr wieder viele Gläser Schichtzucchini in den Vorrat wandern müssen. Denn von den altern ist bereits nichts mehr übrig.

Man braucht nicht viel, die Zucchini werden in dünne Scheiben geschnitten oder gehobelt und dann süß-sauer eingelegt. Wer nun kein sauer eingelegtes Gemüse mag, der öhm… ja… Es folgt in den nächsten Tagen sicher noch ein Rezept mit Zucchini ohne Essig 😉

Schichtzucchini

Prep Time: 15 Minuten Cooking Time: 30 Minuten

Ingredients

  • 2 Kilogramm Zucchini
  • eine halbe Zehe Knoblauch pro Glas
  • 500ml Weißweinessig 6% Säure*
  • 375ml Wasser
  • 150g Zucker
  • 1EL Salz
  • 2 EL Senfsaat
  • 1 Zweig frischer Thymian pro Glas

Instructions

1

Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Solltet ihr keine Bioware erstehen können, so würde ich euch raten die Zucchini zusätzlich noch zu schälen. Die Knoblauchzehen schälen und jeweils halbieren. Den Thymian waschen und trocken tupfen.

2

Für den Sud den Essig mit dem Wasser aufkochen. Zucker und Salz hinzugeben und alles aufkochen lassen.

3

Die Zucchini in die Gläser schichten, pro Glas eine halbe Zehe Knoblauch und einen Zweig Thymian hineingeben.

4

Die Gläser mit dem kochenden Sud aufgießen und sofort verschließen.

5

Zum Schluss noch für 30 Minuten bei 90°C im Einkochautomat* einkochen und mindestens drei Wochen dunkel und kühl lagern und ziehen lassen.

Ich werde immer wieder gefragt ob sich die Anschaffung eines Einkochautomaten wirklich lohnt. Ich kann nur von mir sprechen, aber der Topf ist wirklich häufig im Einsatz und hat sich schon lange bewährt und auch bezahlt gemacht. Klar, zunächst ist es erstmal eine Investition. Ihr braucht auch Gläser, Deckel, Spangen, Ringe, etc. (je nachdem ob ihr mit Twist-Off oder Weckgläsern einkochen wollt). Aber so häufig wie der Topf gerade im Sommer im Einsatz ist, hat sich die Anschaffung für mich persönlich absolut rentiert. Ich würde ehrlich gesagt auch immer wieder die „teure“ Variante kaufen. Edelstahl ist einfach wertiger und lässt sich super reinigen. Und auf die integrierte Zeitschaltuhr würde ich auch nicht verzichten wollen. Solltet ihr also des Öfteren verschiedenste Dinge einkochen (und nicht nur 2 Gläser), dann rentiert sich der Kauf eines solchen Einkochautomaten* auf alle Fälle.

Schichtzucchini

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