Herzhaft - vegetarisch

Kürbisbrot

Kürbisbrot

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich noch den ein oder anderen Kürbis in meinem Vorratsregal habe/hatte. Die Hokkaidos sind nun alle aufgebraucht, es stehen nun nur noch zwei Butternuts rum. Erst hatte ich überlegt, ob ich noch einmal die leckeren Kürbisspalten mache. Aber dann habe ich bei Pinterest ein wenig gestöbert und bin auf Kürbisbrot gestoßen. Das fand ich dann doch so spannend (und vor allem farblich super), dass ich es ausprobieren musste.

Ich habe verschiedene Rezepte entdeckt und letztlich eine Mischung aus diesen gebacken. Viele der zu findenden Rezepte sind sehr süß. Das mag ich persönlich eher nicht so gerne, zumal ich mein Brot am morgen am liebsten herzhaft belegt esse. Wenn dann aber das Brot selbst schon sehr süß ist, dann ist die Kombination nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Zumal man bedenken muss, dass der Hokkaido selbst schon eine gewisse Grundsüße mitbringt. Wer es aber gerne süß mag, der kann natürlich die hier im Rezept angegebene Zuckermenge einfach nochmal erhöhen. 🙂

Kürbisbrot

Die Menge reicht für zwei Kastenformen. Man kann sie natürlich halbieren und nur ein Brot backen, ich ziehe es jedoch vor, das zweite bzw. sogar eineinhalb einzufrieren. Dafür lasse ich die Brote komplett auskühlen und schneide sie dann in verzehrfertige Scheiben. Diese packe ich dann entweder in Gefrierbeutel oder in Gefrierdosen und ab damit in den Froster. Ich hole mir dann jeden Tag so viele Scheiben aus dem Froster wie ich brauche und taue sie im Toaster auf, bzw. toaste sie dort direkt. Ich liebe getoastetes Brot, daher stört es mich nicht, dass das Brot vorher eingefroren war. Ihr könnt natürlich auch die Laibe im Ganzen einfrieren und diese dann langsam im Ofen auftauen und aufbacken. Dauert mir persönlich jedoch zu lange und ich habe wieder das selbe Problem: zu viel Brot auf einmal. Daher bleibe ich bei der Scheibenmethode.

Kürbisbrot

Serves: 2 Kastenbrote
Cooking Time: 45 Minuten

Ingredients

  • 1 kg Kürbisfleisch vom Hokkaido
  • 50g Zucker
  • ein Würfel frische Hefe
  • 1 kg Mehl, Type 405
  • 90g Butter, weich
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei

Instructions

1

Kürbis ordentlich waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne entfernen. Den Rest würfeln und in einem Topf mit Wasser für etwa 10-20 Minuten weich kochen. Das Wasser abgießen und den Kürbis mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken.

2

Das Kürbismus ausdampfen lassen.

3

Sodann die Hefe zerbröseln und zum handwarmen Kürbismus geben. Den Zucker sowie 500g Mehl hinzufügen und alles kurz miteinander verrühren. Diese Mischung abgedeckt an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten gehen lassen.

4

Das restliche Mehl, die Butter, das Ei und das Salz hinzufügen. Mit der Küchenmaschine oder den Händen nun zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Er sollte nicht mehr kleben.

5

Den Teig abdecken und erneut an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten gehen lassen.

6

Den Teig aus der Schüssel holen und halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu dicken Rollen formen und diese in eine gefettete Kastenform* geben.

7

Im vorgeheizten Ofen bei etwa 190 Grad Ober- und Unterhitze für etwa 45 Minuten goldbraun backen.

8

Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Das Brot dann komplett erkalten lassen (oder aber wie ich: eine warme Scheibe mit gesalzener Butter essen;-))

Ihr seht an den Bildern übrigens sehr deutlich, wie das Brot direkt nach dem Backen aussieht, wenn man es vor dem Anschneiden nicht erst auskühlen lässt. Dafür bin ich jedoch viel zu ungeduldig und überhaupt liebe ich eine Scheibe frisches Brot aus dem Ofen mit gesalzener Butter. Da kann ich einfach nicht warten, bis es komplett abgekühlt ist. Damit ihr jedoch auch den „ausgekühlten“ Zustand beurteilen könnt, gibts nun noch ein Foto vom nächsten Tag 😉 Man sieht schon einen deutlichen Unterschied!

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