Süße Sünden

Marmorkuchen

Marmorkuchen

In letzter Zeit waren hier vor allem herzhafte Gerichte vertreten. Das hat man natürlich auch bei uns zuhause gemerkt, die letzte Backware war tatsächlich der Zucchinikuchen. Und dass ich den gebacken habe, das ist nun auch schon wieder einige Wochen her. Gestern hatte ich aber dann wirklich Lust auf Kuchen. Ich überlegte ein wenig, auf einen Kuchen mit Frucht hatte ich keine Lust. Dann fiel mir auf, dass ich schon Ewigkeiten keinen Marmorkuchen gefuttert habe. Und dass ich auch kein Rezept dafür auf dem Blog habe. Das muss geändert werden, meint ihr nicht auch?

Wo ich das Rezept her habe, kann ich leider nicht mehr rekonstruieren. Ich habe es vor geraumer Zeit mal aus einer Zeitschrift oder einem Koch- bzw. Backbuch rausgeschrieben und seitdem klebt es an meinem Kühlschrank. Ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob ich es nicht sogar teilweise abgewandelt habe – es ist einfach schon zu lange her. In jedem Fall ist er lecker, sehr lecker sogar. Und saftig! Das finde ich, ist bei den meisten Marmorkuchen nämlich das Probelm: sie sind staubtrocken.

Ich kann mich erinnern, dass ein Marmorkuchen früher bei keinem Familienfest gefehlt hat. Dieser Kuchen stand immer auf der Tafel, egal was gefeiert wurde. War das bei euch auch so? Ich bin definitiv dafür, dass man die guten „alten“ Kuchen nicht vergisst. Sie sind doch so lecker und meist ohne viel Schischi herzustellen. Einfach toll!

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Serves: 1 Gugelhupf à 24cm
Cooking Time: 1 Stunde

Ingredients

  • 200g Butter (weich)
  • 280g Zucker
  • 280g Mehl
  • 6 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Zitronenzesten
  • 100ml Milch
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 20g Kakaopulver
  • eine Prise Salz

Instructions

1

Zunächst die Eier trennen. Die weiche Butter mit 160g Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Eigelbe nach und nach unter die Zucker-Butter-Masse rühren. Zitronenzesten hinzugeben.

2

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Dann nach und nach den restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen.

3

Mehl mit Backpulver vermengen, Milch lauwarm erwärmen. Nun abwechselnd den Eischnee, die Milch und das Mehl mit einem Kochlöffel oder einem Gummimambo sanft unter die Butter-Zucker-Masse heben. Das Mehl dabei sieben, so verklumpt es nicht.

4

Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und dort noch das Kakaopulver unterheben.

5

Eine Gugelhupfform* ausreichend fetten und mit Nüssen oder gepufftem Amaranth bestäuben. Zunächst den dunklen Teig, darauf den hellen Teig füllen. Mit einer Gabel spiralförmig den Hellen Teig unterziehen, sodass das typische Marmormuster entsteht.

6

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für etwa 50-60 Minuten backen. Auskühlen lassen und sodann stürzen. Mit Puderzucker bestäuben oder glasieren und genießen.

Marmorkuchen

Einen kleinen Tipp noch. Ihr solltet bei Gugelhuppformen darauf achten, dass diese wirklich sehr gut gefettet werden – vor allem in den kleinen Eckchen. Die meisten Formen sind doch sehr motivreich. Es wäre schade, wenn sich der Kuchen nicht gut aus der Form lösen lassen würde und zerbricht. Nach dem Fetten streue ich die Form meist noch mit etwas Mehl oder ein paar Nüssen aus. Diesmal habe ich gepufften Amaranth ausprobiert, das funktioniert 1a!

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Ein Kommentar

  • Antworten
    Kiki
    19. Oktober 2017 at 16:29

    Hallo Jasmin! Dein Marmorkuchen hat mich schon neulich auf fb so angelacht! So saftig sieht der aus ! Dass du Zitronenzesten beifügst, gefällt mir besonders! Das macht das ganze gleich ein wenig frischer ! Ein tolles Rezept! Vlg Kiki

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    Ich akzeptiere