Herzhaft - mit Fleisch

Schweinebraten aus dem Römertopf

Schweinebraten

Schweinebraten. Ein guter Klassiker, der es bei uns immer wieder auf den Tisch schafft. Am liebsten mit einer schönen, reschen Kruste obendrauf, etwas Gemüse und ein paar leckeren Semmelknödeln. Erst vor kurzem haben wir uns mal an einen Schweini aus dem Slowcooker gewagt. Funktioniert super, ist krustentechnisch aber natürlich ein Reinfall (wie sollte die Kruste darin schon auch knunsprig werden). Es hat also alles seine Vor- und Nachteile. Am liebsten machen wir den Schweinebraten nach wie vor aber im Römertopf. Das Rezept hier lässt sich von den Zutaten her natürlich auch in einem Bräter nachkochen – das stellt überhaupt kein Problem dar!

Das Rezept hier ist einfach, ohne viel Schnickschnack und beliebig abwandelbar. Ich fahre damit seit Jahren sehr gut und je nachdem was alles zuhause ist, kommt natürlich mal noch ein anderes Gewürz hinzu, ein paar Kräuter etc. Falls ihr nach einer Alternative für das Bier seid: verwendet stattdessen einfach etwas mehr Brühe.

Schweinebraten aus dem Römertopf

Serves: 6-8
Cooking Time: 2 Stunden

Ingredients

  • 1,5 Kg Schweinekrustenbraten
  • 2 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • 1/2 Liter dunkles Weißbier
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Instructions

1

  • Zunächst muss der Topf gewässert werden. Römertopfnutzer werden das kennen und ihr dürft diesen Schritt nicht auslassen! Während der Römertopf gewässert wird, widme ich mich den restlichen Vorbereitungen. Ich salze das Fleisch, schneide das Gemüse in grobe Stücke und brate dann das Fleisch scharf von allen Seiten an. Gepfeffert wird es erst danach, ich möchte nicht, dass mir der Pfeffer am Fleisch verbrennt.
  • 2

  • Wenn ihr einen Krustenbraten vor euch habt, dann bratet diese Seite ebenfalls kurz mit an. Schneidet sie Schwarte erst dann ein, das funktioniert dann deutlich einfacher. Oder aber ihr lasst diesen Schritt bereits vom Metzger eures Vertrauens durchführen :).
  • 3

  • Gebt nun das Gemüse ebenfalls kurz in die Pfanne und bratet es mit. Danach Gemüse und das Fleisch in den Römertopf geben. Brühe und Bier hinzufügen - lieber zunächst etwas weniger, aufgießen könnt ihr zwischenzeitlich noch immer. Gebt auch den Saft und das Fett aus der Pfanne vom Anbraten hinzu.
  • 4

  • Der Römtertopf muss in den kalten Ofen gepackt werden - stellt ihn erst dann auf 200 Grad Ober- und Unterhitze ein. Dann darf euer Braten etwa 1,5 Stunden darin garen. Den Deckel während dieser Zeit nicht vergessen. Zwischendrin könnt ihr den Braten immer mal wieder mit dem Sud übergießen.
  • 5

  • Nach 1,5 Stunden wird der Deckel geöffnet, der Braten ein letztes Mal übergossen und dann offen weitergegart. Nun sollte die Schwarte nach oben zeigen, denn jetzt wird sie knusprig und kross. Das dauert etwa eine halbe Stunde. Dann ist euer Braten auch schon servierbereit. Während der letzten halben Stunde widme ich mich dann den Beilagen: Knödeln, Gemüse und Co.
  • 6

  • Für die Sauce benutze ich den Sud aus dem Römertopf. Diesen gebe ich in einen Topf, lasse ihn sprudelnd aufkochen, schmecke ihn ab und füge ggf. noch etwas Bier und saure Sahne hinzu.

  • 7

    Schweinebraten

    Ich wünsche euch viel Spaß beim Kochen, gibt es etwas, das bei euch bei keinem Schweinebraten fehlen darf? Ein spezielles Gewürz? Eine Beilage? Wie esst ihr euren Braten am liebsten und zu welchen Gelegenheiten?

    Schweinebraten

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    Ein Kommentar

  • Antworten
    Airportibo
    16. April 2017 at 14:54

    Ich bin jetzt echt überrascht: Ich hätte jetzt gedacht, Römertopf und Kruste schließen sich aus! Wichtig ist übrigens, dass die Scharte beim Garen in der Soße liegt. Hier mein Vergleichsbraten von heute 🙂

  • Antworten

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