Süße Sünden

Rüblikuchen

Rüblikuchen

Dank der lieben Petra von Hol(l)a die Kochfee hatte ich gestern soooolche Lust darauf, einen Rüblikuchen zu backen, dass ich ohne lange Umschweife direkt den Backofen vorgeheizt habe. Rüblikuchen, Karottenkuchen, Möhrenkuchen, Osterkuchen – egal wie man ihn nennen möchte, lecker ist er auf jeden Fall. Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon keinen Rüblikuchen mehr gegessen habe, aber es sind weit über 10 Jahre. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Kuchen mittlerweile zur Hälfte schon aufgegessen ist.

Rüblikuchen gibt es gerne zur Osterzeit. Warum? Ich habe keinen blassen Schimmer. Möglicherweise, so könnte ich es mir vorstellen, weil der Osterhase gerne Möhren mampft. Und dann könnte er ja direkt ein Stückchen Kuchen mitnehmen, im Gegenzug für die Ostereier 🙂 Ich persönlich könnte diesen Kuchen jedoch das ganze Jahr über essen. Lecker, nicht zu süß und dabei extrem saftig. Dieser Kuchen verzeiht es euch auch, wenn er ohne Abdeckung über Nacht auf dem Tisch stehen bleibt. Aber, lange Rede, kurzer Sinn – hier folgt nun das Rezept für den weltbesten Rüblikuchen (jawohl, weltbester!)

Rüblikuchen

Backe, backe…Rüblikuchen!

Wer es gerne süßer möchte, kann natürlich den Zuckeranteil erhöhen. Ich persönlich fahre jedoch mit 150-180g Zucker hervorragend. Möhren sind von Natur aus schon eher süß. Kommt dazu oben drauf noch ein Zuckerguss oder ein süßes Frosting, wird man schnell von der Gesamtsüße des Kuchens erschlagen. Deshalb lieber etwas weniger, dafür mit einem leckeren Guss 🙂 Und glaubt mir, der Kuchen bleibt auch mit dieser Menge an Zucker noch süß genug.

Tipp
Die Teigmenge reicht auch für eine 28er Springform aus.

Rüblikuchen

Serves: 12
Cooking Time: 45-50 Minuten

Ingredients

  • 4 Eier
  • 160g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 250ml Rapsöl
  • 250g Mehl
  • 250g geschälte Möhren
  • 2 TL Backpulver
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 75g Puderzucker
  • 1-2 EL Zitronensaft

Instructions

1

  • Schält die Möhren und raspelt sie klein. Wichtig ist, dass ihr die geraspelten Möhren nicht ausdrückt, der Saft der Möhren soll später mit in den Teig!
  • 2

  • Verrührt das Öl, die Eier, den Zucker sowie den Zimt miteinander zu einer homogenen Flüssigkeit. Gebt dann die gemahlenen Mandeln und die Karotten hinzu und rührt alles unter.
  • 3

  • Mehl und Backpulver miteinander vermengen und zum Teig hinzugeben. Siebt das Mehl hierbei, so vermeidet ihr unschöne Klumpen. Rührt den Teig nun noch etwa 1-2 Minuten und füllt ihn dann in eine gefettete Kastenform.
  • 4

  • Der Ofen sollte auf etwa 200° C vorgeheizt werden. Backt den Kuchen darin auf der mittleren Schiene für etwa 45-50 Minuten. Kontrolliert den Garzustand mit der Stäbchenprobe. Sollte noch Teig am Holzstäbchen kleben, deckt den Kuchen mit etwas Alufolie ab und backt ihn für weitere 5-10 Minuten.
  • Rüblikuchen

    Das wars auch schon. Falls ihr den Kuchen nun noch mit etwas Guss überziehen wollt, verrührt einfach Puderzucker mit wenig (!) Zitronensaft und streicht ihn damit ein. Etwas trocknen lassen und taddaaaaaaaaaaaaa! Sehr lecker. Viel Spaß an euren freien Ostertagen!

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