Süße Sünden

Hefestern – süße Variante

Hefestern

Viele kennen ihn bereits von diversen Bildern aus dem Internet – die wenigsten haben sich jedoch bisher getraut ihn nachzubacken. Die Rede ist vom Hefestern – der gerne auch Nutellastern genannt wird. Vor ein paar Wochen habe ich mich dann rangewagt und was soll ich sagen – abzüglich der Zeit die der Teig zum gehen braucht ist das ganze wirklich im Handumdrehen fertig und kann genossen werden – im besten Fall lauwarm!

Hefestern - süße Variante

Serves: 15
Cooking Time: 20 Minuten

Ingredients

  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • 350g Mehl
  • 150g Milch
  • 50g Butter
  • eine Prise Salz
  • Nutella, Ovomaltive Crunch oder Ähnliches nach Gusto

Instructions

1

  • Da es sich nunmal um einen Hefestern handelt brauchen wir auch einen Hefeteig. Keine Angst vor diesem Teig, er ist kinderleicht hergestellt und die Arbeit macht die Hefe ganz von alleine. Hier erläutere ich kurz mein Vorgehen, wenn ich den Teig mit Trockenhefe ansetze.
  • 2

  • Mehl und Salz miteinander vermengen und in eine große Schüssel geben. Die Schüssel sollte noch ordentlich Platz nach oben haben, denn der Teig wird durch das Gehen etwa doppelt so groß werden. In der Mitte des Mehlberges eine kleine Mulde formen und dort die Trockenhefe reingeben, den Zucker und die Milch hinzufügen.
  • 3

  • Beginnt das ganze gut durchzukneten, währenddessen die Butter sowie das Eiweiß (das Eigelb NICHT wegwerfen, wir brauchen es später noch) hinzufügen. Ihr könnt das entweder mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät machen, dann jedoch nur, wenn ihr Knethaken habt. Ansonsten knetet den Teig einfach mit den Händen. Die richtige Konsistenz hat er, wenn er nicht an den Fingern kleben bleibt und nicht zu feucht ist. Im Zweifelsfall etwas Mehl hinzufügen. Das war es soweit auch schon. Nun deckt die Schüssel mit einem Küchentuch ab und stellt sie an einen warmen Ort – dabei beachten, dass die Schüssel keiner Zugluft ausgesetzt wird. Dort sollte der Teig dann für etwa 35-45 Minuten ruhen. Er wird dabei seine Größe etwa verdoppeln.
  • 4

  • Nach der Ruhephase könnt ihr den Teig weiterverarbeiten. Teilt ihn in zwei gleichgroße Teile und rollt jeweils einen Kreis aus (bitte beachtet dabei, dass die zwei Kreise in etwa den selben Durchmesser haben, sodass sie gut aufeinander passen).
  • 5

  • Bestreicht den einen Kreis mit eurem favorisierten Brotaufstrich. Nutella, Ovomaltine Crunch, Marmelade. Es stehen euch viele Möglichkeiten zur Auswahl, nehmt einfach das, was euch am besten schmeckt!
  • 6

  • Legt nun den zweiten Kreis über den ersten und teilt ihn in gleichgroße Stückchen – so wie man einen Kuchen teilt oder eine Pizza. Ich habe zum zerteilen übrigens auch einen Pizzaroller benutzt, das geht am einfachsten. Beachtet: Schneidet nicht durch die Mitte durch, die einzelnen Teile sollten eine Verbindung miteinander haben. Ihr könnt dafür den Deckel des Nutellaglases oder ähnliches zur Hilfe nehmen. Ich habe relativ viel Fläche in der Mitte frei gelassen, ihr könnt euch durchaus etwas weiter vorwagen. Auch habe ich relativ wenige Teile ausgeschnitten (ich wollte gerne größere Stücke), ihr könnt jedoch auch mehrere kleine “Pizzateilchen” ausschneiden.
  • 7

  • Nun müsst ihr nur noch jeweils zwei Stränge gegeneinander eindrehen. Das macht ihr einfach so lange, bis kein Strang mehr übrig ist. Danach den Stern an einem warmen Ort nochmals für ca. 30-45 Minuten ruhen lassen.
  • 8

  • Den Stern mit dem Eigelb einstreichen und in den vorgeheizten Backofen bei ca. 180° Ober- und Unterhitze für etwa 20 Minuten backen. Achtet darauf dass der Stern nicht zu dunkel wird. Er wird nach dem Backen noch sehr fluffig sein, das gehört aber so. Genießt ihn im Idealfall noch lauwarm, da ist er einfach am besten!
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