Kochbücher/ Rezensionen

One Pot Pasta – ein Topf, ein Buch, eine Pasta mit Curry

One Pot Pasta Curry
Das Buch „One Pot Pasta“ wurde mir freundlicherweise vom Verlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

Viel zu selten habe ich euch bisher an meiner Meinung zu Kochbüchern teilhaben lassen. Kochbücher und auch Kochzeitschriften sind für mich eine wunderbare Inspirationsquelle. Wenn ich einmal wieder nicht weiß, was ich am Abend kochen soll, stöbere ich nicht als erstes durchs Internet. Nein, ich gehe ins Wohnzimmer und ziehe eines meiner Kochbücher aus dem Regal und schmökere darin etwas. Oft reicht schon das ein oder andere Bild um mich auf eine Idee zu bringen.

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Meine Vorliebe für One Pot Pasta ist den meisten von euch mittlerweile wohl bekannt. Hin und wieder werden Stimmen laut, die diese Art der Zubereitung für kompletten Quatsch halten, die behaupten es würde nicht schmecken und auch solche, die sagen, dass One Pot Pastas längst „out“ seien. Ich kann nur für mich sprechen: es funktioniert, es schmeckt fabelhaft und hier kommt sie tatsächlich ziemlich häufig in allen möglichen Varianten auf den Tisch.

Natürlich ist die One Pot Pasta auch nicht am Buchmarkt spurlos vorüber gegangen. Hin und wieder findet man ein Buch, dass sich genau diesem Thema widmet. So auch „One Pot Pasta“ von Sabrina Faud-Rôle. Rein optisch gefällt mir an diesem Buch schon einmal die Größe wunderbar. Es dürfte ziemlich genau so groß sein, wie eine der riesen Ritter-Sport Schokoladentafeln. Quadratisch, praktisch, gut, trifft auch hier zu. Ich mag diese kleinen, relativ kompakten Bücher. Auch das Titelbild ist einladend, es zeigt eine ganz klassische Variante der One Pot Pasta mit Basilikum und Tomaten. Ganz generell kann man zur optischen Aufmachung des Buches sagen: einfach und schlicht, aber deshalb nicht weniger ansprechend. Die Einfachheit der Gerichte spiegelt sich auch in der Gestaltung der Bilder wieder. Ein Topf mit Zutaten, je vor und nach dem Garprozess. Ich mag es!

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Super ist auch, dass gerade für Neulinge das Prinzip und die Grundlagen einer One Pot Pasta inklusive einiger Richtlinien zu bestimmten Zutatengruppen auf einer Doppelseite verständlich erklärt und dargestellt werden. Auch die Rezepttexte selbst sind kurz aber verständlich gehalten und bieten keinen Anlass zur Kritik.

Beim Stöbern fielen mir zunächst eine Vielzahl der Klassiker auf. Tomate-Basilikum, Zucchini mit Pilzen und viele mehr. Aber auch neue, wirklich tolle und interessante Kreationen wie beispielsweise die Variante mit Karotten, Curry und Sesam hauchen dem Buch Leben ein. Diese Variante war es auch, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat und letztlich diese Woche auf unseren Tellern landete.

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Für eine One Pot Pasta Curry Style benötigt ihr folgende Zutaten – das Rezept stammt aus dem hier vorgestellten Buch „One Pot Pasta“!

  • 250g (Vollkorn)Spaghetti
  • 1 geraspelte Karotte
  • 250ml Kokosmilch
  • 1 kleiner Bund Koriander
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Sesamöl
  • 20g geröstete Sesamkerne
  • 2 Frühlingszwiebeln in dünnen Scheiben
  • 1 Zehe Knoblauch in dünnen Scheiben
  • 1 TL Salz
  • 750ml Wasser
    Wie immer ist es keine Schwierigkeit diese Pasta zuzubereiten.

  1. Gebt bis auf ein paar Zwiebelringe und eine kleine Menge der Sesamkörner alles in einen ausreichend großen Topf. Aufkochen lassen und dann alles ohne Deckel für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen. Umrühren dabei nicht vergessen – wir wollen ja keine angebrannte Pasta.
  2. Nach etwa einer viertel Stunde sollte noch ca. zwei Zentimeter Flüßigkeit im Topf verbleiben. Gebt nun den Deckel auf den Topf, zieht ihn vom Herd und lasst die Pasta nochmal für etwa 5 Minuten ziehen.
  3. Servieren und mit den übrigen Sesamkörnern und den Zwiebelringen bestreuen und genießen.

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Wie es geschmeckt hat? Wirklich super! Obwohl die Pasta am Ende der Garzeit noch sehr flüssig ist, reicht die Ziehzeit völlig aus, um eine schöne, sämig Sauce zu bekommen. Die Salzmenge war mir persönlich zu wenig, das ist jedoch einfach Geschmackssache. Ansonsten fand ich das Gewürzverhältnis in Kombination mit der Kokosmilch sehr ausgewogen und auch ausreichend intensiv für die Menge an Pasta. Alles in allem ein tolles Rezept für ein schnelles, sättigendes Pastagericht.

Wer generell, so wie ich, ein Fan von One Pot Gerichten ist, der kann durchaus einmal einen Blick in das Buch riskieren. Ich persönlich würde das Buch jedoch vor allem Neulingen auf diesem Gebiet empfehlen. Es erklärt ausführlich das Prinzip der One Pot Pasta und nennt auch die häufigsten und wichtigsten Fehlerquellen. Die enthaltenen Rezepte sind vielseitig, abwechslungsreich und bieten für jeden Geschmack etwas.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Sophia
    21. November 2016 at 21:36

    das klingt ja mal richtig interessant ! mal was ganz anderes- toll!

    love
    sophia

    • Antworten
      Jassy
      23. November 2016 at 11:40

      Liebe Sophia,
      ja, ich fand die Kombination auch wirklich super! Ist mir im Buch sofort ins Auge gesprungen – eine sehr leckere Pasta! Viel Spaß beim Ausprobieren! Jasmin

    Antworten